Imke Rode (Mitte) zwischen ihren Konkurrentinnen Barbara Stahr und Katja Bach

Imke Rode (m.) zwischen ihren Konkurrentinnen Barbara Stahr (l.) und Katja Bach (r.)

Zum Swim Run Cologne waren Regen und Wind angesagt, doch die Bedingungen im Fühlinger See blieben hervorragend. Der Wettkampf feierte am Pfingstwochenende zehntes Jubiläum und Finswimmerin Imke Rode nutzte die Gelegenheit, trotz ausgefallener DM, ihren Leistungsstand zu testen.

Das Wasser im Fühlinger See hatte 23 Grad, ähnlich wie im beheizten Freibad. Triathleten, die nur die Volkdistanz absolvieren wollten, durften kein Neopren tragen. 1000 Meter Schwimmen und sieben Kilometer Laufen galt es zu bewältigen. Es könnte zu Überhitzungen kommen. Neben der Langdistanz über vier Kilometer Schwimmen und 21 Kilometer Laufen gab es auch die Möglichkeit, nur zu schwimmen. „Cologne 6“ und „Cologne 12“ bedeutete, dass man entweder 6 oder 12 Kilometer schwimmt.

Weiterlesen: Imke Rode gewinnt im Fühlinger See

Sebastian Link, Imke Rode und Michael Köster (v.l.) schwammen im Hafenbecken von Münster.

Sebastian Link, Imke Rode und Michael Köster (v.l.) schwammen im Hafenbecken von Münster.

Tri Finish veranstaltete das traditionelle Ultraschwimmen mit 207 Teilnehmern

Nach einer Pause im vorigen Jahr starteteten am letzten Sonntag wieder über 200 Triathleten und Hobbyschwimmer über 1000 Meter, vier und acht Kilometer. Für die Flossenschwimmer des SV Westfalen ging es über 2000 Meter ins Hafenbecken von Münster. Ein Rundkurs musste zweimal absolviert werden.

Leider waren nur 16 Starter mit Flossen unterwegs und ausgerechnet die stärksten Münsteraner Sportler fehlten.

Sebastian Link ging hochmotiviert ins Wasser und siegte in 22:28 Minuten. Er konnte Sascha Thiel, seinen Kontrahenten aus Warendorf, deutlich distanzieren. Im Ziel hatte Link 24 Sekunden Vorsprung. Plötzlich kam mit Michael Köster auch noch zum Saisonabschluß große Konkurrenz aus dem eigenen heimischen Becken. Michael schwamm mit 23:05 Minuten eine Superzeit und belegte den vierten Rang. Er konnte damit seine Altersklasse AK 50 gewinnen.

Platz 1 bei den Damen ging wie in den letzten Jahren nach Dortmund. Imke Rode schwamm in 24:08 Minuten einen Vorsprung von 3:35 Minuten auf die Zweitplazierte Barbara Stahr heraus. Gleichzeitig war es der fünfte Platz im Gesamtklassement.

Imke Rode mit dem Pokal für den 2. Platz

Imke Rode mit dem Pokal für den 2. Platz

Am Wochenende fand die 42. Ausgabe des traditionellen Kanalschwimmens im Albertkanal im belgischen Hasselt statt.

Imke Rode war in diesem Jahr die einzige Starterin für den SV Westfalen Dortmund über die 4000 Meter. Mit ihr starteten 32 Teilnehmer aus Belgien, Holland und Deutschland. Es war der erste Wettkampf drei Monate nach dem World Cup in Prag. Noch einmal Motivation finden? Schwierig, wenn der Saisonhöhepunkt so früh in der Saison war. 

Weiterlesen: Imke Rode erschwimmt Platz 2 in Hasselt

Sebastian Link und Imke Rode vor ihrem Start über die 3 Kilometer

Sebastian Link und Imke Rode vor ihrem Start über die 3 Kilometer

SV Westfalen stellte in Prag die schnellsten Finswimming-Masters

Mit goldenem Erfolg endete die erste Teilnahme der beiden Finswimmer Imke Rode und Sebastian Link des SV Westfalen Dortmund beim III. World Cup der Masters in Prag.

Am ersten Tag startete Link im Hallenbad über die 100 Meter Bifins, ein Wettbewerb, bei dem die Schwimmer im Gegensatz zu den Monoflossen-Wettkämpfen an beiden Füßen eine Flosse tragen. Der World-Cup war der erste internationale Wettkampf für den Westfalen – trotzdem startete er im schnellsten Lauf. Alle Schwimmer schwammen auf gleicher Höhe und zogen eine sichtbare Welle hinter sich her. Für Link war das eine neue Erfahrung, da er sonst im Freigewässer antritt und sich dort die Wellen am Strand auslaufen anstatt am Beckenrand zurückdrücken. Erstmals schlug er unter 50 Sekunden an und war damit einer der wenigen Teilnehmer, die diese Marke geknackt haben – Die Bronzemedaille in seiner Altersklasse war der Lohn.  Über die 200 Meter Bifin konnte sich Link auf den zweiten Platz hocharbeiten. Die 50 Meter Bifins und 50 Meter Apnoe beendete er auf dem vierten und fünften Platz.

Weiterlesen: Zweimal World-Cup-Gold

Gerd Göldner, Heinz-Hubert Voss, Imke Rode, Sebastian Link, Martin Vorschulze und Michael Köster fischten das Edelmetall in Plauen aus dem Wasser.

Gerd Göldner, Heinz-Hubert Voss, Imke Rode, Sebastian Link, Martin Vorschulze und Michael Köster fischten das Edelmetall in Plauen aus dem Wasser.

Blitz und Donner haben den Zeitplan der Deutschen Meisterschaft der Flossenschwimmer durcheinander gewirbelt. Doch die Organisatoren vom Tauchclub Nemo Plauen hatten alles im Griff.

Es waren lange Blicke, mit denen die Dortmunder Finswimmer und die verantwortlichen Ausrichter aus Plauen am Samstagnachmittag immer wieder in Richtung Himmel schauten. Schon die Anreise am Freitag wurde durch lange Staus und heftige Regengüsse zur Zerreißprobe.

Weiterlesen: Westfalen feiern acht Medaillen

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