Sebastian Link und Imke Rode vor ihrem Start über die 3 Kilometer

Sebastian Link und Imke Rode vor ihrem Start über die 3 Kilometer

SV Westfalen stellte in Prag die schnellsten Finswimming-Masters

Mit goldenem Erfolg endete die erste Teilnahme der beiden Finswimmer Imke Rode und Sebastian Link des SV Westfalen Dortmund beim III. World Cup der Masters in Prag.

Am ersten Tag startete Link im Hallenbad über die 100 Meter Bifins, ein Wettbewerb, bei dem die Schwimmer im Gegensatz zu den Monoflossen-Wettkämpfen an beiden Füßen eine Flosse tragen. Der World-Cup war der erste internationale Wettkampf für den Westfalen – trotzdem startete er im schnellsten Lauf. Alle Schwimmer schwammen auf gleicher Höhe und zogen eine sichtbare Welle hinter sich her. Für Link war das eine neue Erfahrung, da er sonst im Freigewässer antritt und sich dort die Wellen am Strand auslaufen anstatt am Beckenrand zurückdrücken. Erstmals schlug er unter 50 Sekunden an und war damit einer der wenigen Teilnehmer, die diese Marke geknackt haben – Die Bronzemedaille in seiner Altersklasse war der Lohn.  Über die 200 Meter Bifin konnte sich Link auf den zweiten Platz hocharbeiten. Die 50 Meter Bifins und 50 Meter Apnoe beendete er auf dem vierten und fünften Platz.

Auch im Becken erfolgreich: Sebastian Link mit seinen Konkurrenten aus Japan

Auch im Becken erfolgreich: Sebastian Link mit seinen Konkurrenten aus Japan

Am zweiten Wettkampftag reisten Imke Rode und Sebastian Link zur 50 Kilometer entfernten Regattabahn. Als amtierende Deutsche Meisterin ging Imke Rode mit der Monoflosse über die 3 Kilometer an den Start. Sie ist eine routinierte Schwimmerin und nicht leicht aus der Fassung zu bringen. Beim World Cup Masters war das ein wenig anders: In Deutschland kennt Rode ihre Mitschwimmerinnen und kann sie zum Teil am Schwimmstil ausmachen. Die Konkurrentinnen aus Kolumbien, die bekannt für lange Freiwasserstrecken sind, oder starke italienische Schwimmerinnen aus dem Protokoll des Vorjahres ließen auch Rode nervös werden. Trotzdem ging sie mit zwei Minuten Vorsprung vor den Italienerinnen aus dem Wasser und durfte sich bei der Siegerehrung die Goldmedaille umhängen lassen.

Link startete als Außenseiter über die drei Kilometer, doch das wird sich beim nächsten World Cup ändern: Bis 2,75 Kilometer war das Rennen noch offen, Link und der japanische Favorit schwammen auf gleicher Höhe. Die westfälische Beharrlichkeit setzte sich schlussendlich durch und so ging mit 16 Sekunden Vorsprung die zweite Goldmedaille nach Dortmund.

Imke Rode bei ihrer Siegerehrung

Imke Rode bei ihrer Siegerehrung

Unser Druckpartner:

Für die Unterstützung im Druck unserer Medien auf Papier danken wir herzlich!

Unterwasserrugby-Trailer

Winterfreizeit Zillertal 2015

Weihnachtsfünfkampf 2014