Am vergangenen Wochenende fanden in der Wuppertaler Schwimmoper die diesjährigen Kurzbahnmeisterschaften des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen statt. Aus 105 Vereinen hatten sich 758 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Titelkämpfe qualifiziert, darunter auch vier von unserem SV Westfalen.

Eine Premiere feierte dabei Henry Kleff – zum ersten Mal konnte er sich zu diesen Meisterschaften qualifizieren, und das gleich über zwei Strecken. Zunächst standen für ihn die 100m Rücken auf dem Programm. Nach 1:05,52 Minuten belegte Henry den 16. Platz im Jahrgang 1999. Besser lief es über die 50m Rücken, die er mit neuer Bestzeit von 29,22 Sekunden auf Platz 10 beendete.

Mit drei persönlichen Bestzeiten und einer Saisonbestzeit hätte Marius Syberg eigentlich sehr zufrieden sein können, aber mit 1:00,17 Minuten über die 100m Schmetterling und 2:00,37 Minuten über 200m Freistil ärgerte er sich dann doch ein wenig darüber, nicht die „Schallmauern“ von einer bzw. zwei Minuten geknackt zu haben. Seine dritte Bestzeit erzielte Marius über 100m Lagen in 1:02,77 Minuten. Über seine Spezialdisziplin 200m Schmetterling schwamm Marius knapp an seiner Bestzeit vorbei, erzielte aber nach 2:12,60 Minuten mit Rang 14 in der offenen Klasse seine beste Platzierung.

Mit einer persönlichen Bestzeit startete Jens Mydlach in die Meisterschaft. Über 100m Freistil schwamm er in 52,60 Sekunden zu Platz 18 in der offenen Klasse. Über die doppelte Distanz verbesserte er seine Bestmarke um fast eine halbe Sekunde auf 1:58,45 Minuten. Mit den 100m Lagen (1:00,77 Minuten) und 50m Freistil (24,36 Sekunden) schwamm Jens darüber hinaus noch zwei Saisonbestzeiten.

In glänzender Form präsentierte sich Sharon Dohms. Über die 100m Brust verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit um 1,12 Sekunden auf 1:11,52 Minuten. Damit erreichte sie als zehnte aller Vorläufe das Finale. Hier bestätigte sie in 1:11,76 Minuten ihr Vorlaufergebnis und verbesserte sich damit auf Rang neun. Die zweite Bestzeit folgte über die 50m Brust. In 32,98 Sekunden belegte Sharon damit Rang neun und qualifizierte sich erneut für das Finale. Dort schwamm sie 33,35 Sekunden, was in der Endabrechnung den erneuten neunten Platz bedeutete. Vor dem Finale standen für Sharon auch noch die 200m Brust auf dem Programm. Und da aller guten Dinge drei sind, schwamm sie auch hier in 2:38,23 Minuten eine neue Bestzeit. Leider reichte es hier nicht zum Finale, Sharon wurde 14., aber wichtiger war eh die Zeit.

Nun kann sich Sharon auf den nächsten Höhepunkt freuen – sie qualifizierte sich über alle drei Bruststrecken zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften vom 17. bis 20. November in Berlin. 

Sharon Dohms hat's bis ins Finale der NRW Kurzbahnmeisterschaften geschafft!
Sharon Dohms hat's bis ins Finale der NRW Kurzbahnmeisterschaften geschafft!

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