Laola-Welle bei der Stadionführung, für Stimmung können die Westfalen sorgen!

Laola-Welle bei der Stadionführung, für Stimmung können die Westfalen sorgen!

Sonntagnachmittag, es regnet und stürmt, so richtiges Aprilwetter. 15 Westfalen machen sich auf den Weg das schönste Stadion der Welt zu besichtigen. In ein leeres Stadion, so ganz ohne Zuschauer und Fußballer? Macht das überhaupt Spaß?

Im Foyer des Besuchereinganges des Signal-Iduna-Parks wurden wir freundlich von unserem Guide empfangen. Nach einem Blick in die „Turkish Airline-Lounge“, in die sich Firmen einkaufen können, um vor und nach dem Spiel sich zweieinhalb Stunden verwöhnen lassen können, ging es direkt in den Innenraum zwischen Nord- und Westtribüne. Die Sonne zeigte sich und das Stadion erstrahlte vor uns. Die ersten Zahlen, Daten und Fakten wurden uns präsentiert bevor es dann in die Schaltzentrale der Polizei ging. Ein nüchterner, zweckmäßig eingerichteter Raum mit PC’s auf Tischen ,Monitoren an den Wänden und einem Schlauch an der Wand. Zwei weiß gekachelte Zellen, jeweils eine für die jeweiligen Fans der Mannschaften, die dem Verlauf des Spiels nicht mehr folgen wollen.

 

Durch Gänge, Türen und über Treppen gelangten wir in den Raum, in dem die Pressekonferenzen abgehalten werden. Weitere Zahlen, Daten und Geschichten folgten. Zurück auf der Nordtribüne wurden die einzelnen Tribünen genauer erklärt, wo die teuersten, die preiswertesten Plätze liegen, wo sich der Gästeblock befindet und warum das Stadion „fast“ immer ausverkauft ist.

Als nächster Punkt wurde hinter der Osttribüne ein Blick in die „alte“ Wirkungsstätte des BvB , das Stadion „Rote Erde“, geworfen. Als Leichtathletik-Stadion und für die Amateurmannschaft des BvB  wird es auch heute noch genutzt.

Nun kam der Bereich, der die Herzen der echten Fans höher schlagen lässt - die Umkleiden. Der Weg dorthin führte über die Busanfahrt der Spieler wo noch einmal alle großen Erfolge des BvB dokumentiert sind, durch den Pressebereich aus dem die Fernsehanstalten die Spielerinterviews senden. Einmal auf dem Platz sitzen, wo sich der persönliche Star umzieht hat alle Fans begeistert. Unser Star ist natürlich Neven, der uns bei den SwimRaceDays besuchte. Wieder gab es jede Menge Informationen und Geschichten  rund um das „Leben“ in der Umkleide. Durch den Spielertunnel gelangten wir wieder zurück in den Innenbereich, um dann auf der Trainerbank Platz zu nehmen. Ein Ort, den einige so schnell nicht wieder verlassen wollten. Aber, die Südtribüne rief. Wie wandelbar die Südtribüne ist und Geschichten, über die man besser nicht zu lange nachdenkt, führten dann zum Höhepunkt der Tour, La Ola und Fangesänge. Die selbst inszenierten Aktionen kamen zwar von der Lautstärke nicht ganz an das Feeling bei einem Heimspiel, erzeugte aber bei allen eine Gänsehaut.

Über die Westtribüne ging es wieder nach draußen und damit endete nach zwei Stunden eine informative und unterhaltsame Führung durch das schönste Stadion der Welt. Anschließend konnte sich in der Fanwelt noch mit diversen Fanartikeln eingedeckt oder das Borusseum besucht werden.

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