Freitagabend 19.45 Uhr. Mit einer winzigen Truppe von 9 Mann musste die Dortmunder Zweite gegen eine zahlenmäßig überlegene, scheinbar riesige Horde Langenberger Unterwasserrugby-Spieler vom URC antreten. 

Die Dortmunder begannen druckvoll und dominierten das Spiel zunächst für die ersten 5 bis 10 Minuten. Nur folgerichtig gelang ihnen alsbald der erste Treffer: Nachdem ein Ball mit nahezu göttlicher Präzision unter der Langenberger Abwehr auf den am Korb lauernden Tim Sainsbury durchgesteckt wurde, machte dieser Dampf und brachte den Torwart der Langenberger in arge Bedrängnis, passte dann weiter auf den heran eilenden Christoph Nikolay, der sich souverän durchtankte und den Ball versenkte. 1:0. Alles lief nach Plan. Doch dann erwachten die Langenberger, die immer besser ins Spiel fanden und sich noch in der ersten Halbzeit mit dem Ausgleich belohnten. Nach dem Seitenwechsel ging es ausgeglichen weiter, mit Chancen auf beiden Seiten des Feldes, bis die Langenberger – keiner weiß wie – den Dortmunder Abwehr-Beton abermals durchbrechen und den Ball zur Führung versenken konnten. Die Stimmung der Dortmunder war am Boden. Was bedeutet der Treffer? War es das jetzt? Oder können wir das Spiel abermals drehen? Dortmund entschied sich für letzteres. Hajo preschte nach vorne und zog die gesamte Aufmerksamkeit der Langenberger Abwehr auf sich, verlor dabei nicht die Übersicht und passte den Ball durch die Abwehr auf Thomas Oevermann, der bereits vor dem Korb auf der Lauer lag, sich den Ball schnappte, den Torwart aus dem Weg wuppte und einnetzte. Es war ein unglaubliches Tor, möglicherweise eines der schönsten der bisherigen UWR-Geschichte, jeder der es sah, wusste, dass dies ein historischer Moment war (Mögliche Übertreibungen könnten damit zusammenhängen, dass Torschütze und Autor dieses Textes identisch sind) Aber zurück zum Spiel: Die Dortmunder waren zurück und hungrig nach mehr. Allen voran Hajo, der schon den Ausgleich vorbereitete, wollte mehr und tankte sich kurz nach dem Ausgleich wieder durch die gegnerische Abwehr und versenkte diesmal selbst. Das Spiel war gedreht. Die letzten Minuten wurden routiniert und abgeklärt über die Uhr gebracht und der erste Sieg der Saison war eingefahren. 

Für Dortmund spielten: Christoph Nikolay, Frank Denke, Gerd Hinzmann, HaJo Kühn, Harald Hüsing, HG Kurzawski, Malte Hempel, Thomas Oevermann und Tim Sainsbury

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