Am vergangenen Dienstagabend war die Unterwasserrugbymannschaft des DUC Köln im Südbad bei den Dortmunder Sea Lions zu Gast. Für die Dortmunder Spielgemeinschaft aus SV Westfalen und SV Derne war es neben dem zweiten Ligaspiel zugleich auch das zweite Heimspiel in der erst kürzlich begonnenen Saison.

Die Dortmunder mussten wie auch im ersten Spiel auf drei Stammspieler verzichten. Neben Marcel Redeker und Melvin Siemon fehlte auch die im letzten Spiel angeschlagene Britta Hempel, welche voraussichtlich für fünf Wochen pausieren muss. Die Gäste aus dem Rheinland traten mit elf Spielern an, hatten jedoch den Abgang des Nationaltorhüters Markus Heckrath sowie das Karriereende des sehr erfahrenen und spielstarken Steffen Rost zu verkraften. Dortmund startete mit zehn Spielern in der üblichen Ausgangsposition, wobei die Tor – und Mittelsturmposition ausschließlich von Jan Fuss und Bert Klebl besetzt wurde. Beide Spieler sollten nach dem Willen von Jan Fuss ohne Wechselpartner auf der Bank die gesamte Partie im Wasser bestreiten. Jan Weckelmann indes wurde von der Tor- und Mittelsturmposition auf die rechte Seite in den Sturm gezogen.

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Saisonstart unserer Unterwasserrugby-Mannschaft in der 1. Bundesliga

Am vergangenen Dienstagabend trafen die Dortmunder Sea Lions im heimischen Südbad auf die Mannschaft des DSSC Duisburg. Hatten die Duisburger bereits am vorherigen Freitag ihr Auftaktspiel gegen den DUC Krefeld nur knapp verloren, so war es für die ersatzgeschwächten Dortmunder das 1. Spiel der Unterwasserrugby-Saison 2015/16.
Bereits in der Vergangenheit trafen beide Mannschaften häufiger aufeinander und lieferten sich packende Duelle um Turniersiege wie auch dem Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Die Duisburger begannen das Spiel wie erwartet, mit kontrolliertem Spielaufbau und aktivem Pressing in Richtung Dortmunder Tor. Entgegen früherer Auftaktspiele leisteten sich die Dortmunder zu Beginn der 1.Halbzeit kaum Abwehrfehler und konnten dem Druck standhalten. Nach dem 0:1 jedoch musste die Dortmunder Verteidigung auf einen Dreierwechsel umstellen, da Britta Hempel als Folge eines harten Angriffs am Beckenrand behandelt werden musste. Britta Hempel konnte jedoch wenig später weiter spielen, obwohl sie, wie sich herausstellen sollte, einen Nasenbeinbruch erlitt.
Das Spiel wurde zusehends ruppiger. Den Dortmundern gelang es des Öfteren nicht die zweite Anspielstation der Duisburger zu decken. Auch das Dortmunder Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive nach Balleroberung, wie auch von der Offensive in die Defensive nach Ballverlust benötigte zu viel Zeit, so dass sich Duisburg positionieren konnte. Allenfalls die Spielverlagerung über die Seiten verschaffte Dortmund zuweilen den notwendigen Raum.
Zur Halbzeit stand es 3:0 für die Gäste. In der Zweiten Halbzeit konnten die Dortmunder besser aufspielen und gelangten mehrfach vor das Duisburger Tor. Ein Tor für die Gastgeber blieb jedoch aus.
Die Duisburger wirkten insgesamt frischer, konzentrierter und eingespielter, was auf eine gute Saisonvorbereitung zurückzuführen ist. Dass das Team um Jürgen Bundesmann nunmehr von Roland Wiesner trainiert wird und sich mit ehemaligen Spielern des FS Duisburg verstärkt hat, scheint ebenfalls Früchte zu tragen.

Auch wenn es sich nicht um ein Spiel auf Augenhöhe handelte, so täuscht das Ergebnis von 0:6 über die Substanz und das spielerische Potential der Dortmunder hinweg. Neben Bert Klebl, Kai Weckelmann und Marcel Redeker fehlten gleich 3 Leistungsträger mit zuweilen individueller Klasse. Die Neuzugänge Christian Müller und Felix Heberhold gaben ihr Debüt in der 1. Mannschaft, Johannes Maas konnte sich als Spieler der 2. Mannschaft ebenfalls gut in Szene setzen. Dies ist umso erfreulicher, als das zuletzt Nachwuchssorgen die Dortmunder plagten.

Es bleibt abzuwarten wie die Sea Lions auf die erste Heimniederlage reagieren. Gleich am kommenden Dienstag bietet sich gegen den DUC Köln eine erneute Gelegenheit.

Für die Sea Lions spielten: Jan Fuss, Britta Hempel, Jörg Hempel, Felix Herberhold, Johannes Maas, Christian Müller, Matthias Nowak, Daniel Schauerte, Melvin Siemon Jan Weckelmann

 

Am 29.08.2015 war es wieder soweit: Das traditionsreiche Unterwasserrugby-Turnier „Kampf um die Duisburger Spinne“ wurde zum 24. Mal ausgetragen. Mit dabei war auch die 2. Mannschaft aus Dortmund, um sich mit anderen Teams der Landes- und 2. Bundesliga zu messen.

Auch wenn die Mannschaft nicht komplett antreten konnte, war die Vorfreude nach der Sommerpause groß. Nachdem sich die Dortmunder in den ersten Spielen gegen Mannschaften der Landesligaspitze und der 2. Bundesliga zum Teil knapp geschlagen geben mussten, ging es zum Schluss gegen die holländische Mannschaft „Hilversum“.

Weiterlesen: UWR-Zweite beim "Kampf um die Duisburger Spinne"

Übergabe der Vereinswimpel an das Londoner Team | Foto: Jan Weckelmann

Übergabe der Vereinswimpel an das Londoner Team | Foto: Jan Weckelmann

Dortmunder zu Gast beim ersten britischen Club

Man würde vermuten, in London wäre die Unterwasserrugby-Szene so groß wie in NRW. Doch während in Deutschland seit den 60er Jahren unter Wasser gespielt wird, fangen die Briten jetzt erst damit an. Das Dortmunder Team fuhr am Wochenende nach London und sorgte für das erste Heimspiel des Pure Underwater Rugby Clubs. VIDEO

Weiterlesen: Neue Freundschaft mit Londoner Unterwasserrugby-Team

SV Westfalen bietet offene Probe an

Der Stadt Dortmund wird auch in der nächsten Saison eine Erstliga-Mannschaft erhalten bleiben. Das Unterwasserrugby-Team aus SV Westfalen und SV Derne hat den Klassenerhalt knapp geschafft. Der SV Westfalen geht nun bei der Nachwuchssuche in die Offensive und bietet ab Freitag drei Termine für den Neuaufbau einer Jugendmannschaft an.

„Unterwasserrugby hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr schnellen Spiel entwickelt“, analysiert Trainer Jan Fuss. Damit das Team weiter auf Deutschlands höchstem Niveau mithalten kann, braucht es vor allem jüngere Spielerinnen und Spieler.  „Jugendliche, die schon einmal im Breitsport oder Leistungssport geschwommen sind, haben ideale Voraussetzungen, auch auf Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften zu starten“, sagt Jan Fuss aus der Erfahrung der letzten Nachwuchsspieler. Und wie viel muss man dann trainieren? – Zwei Mal in der Woche, mehr geht in Dortmund zurzeit auch gar nicht! Gesucht werden idealerweise Mädchen und Jungen zwischen 15 und 25 Jahre, die zum Wassersport positiv eingestellt sind; eine erfolgreiche Schwimmkarriere benötigt man für Unterwasserrugby nicht. Wie generell bei dem Sport, geht es auch bei den ersten Trainings-Terminen um den Spaß.

Am 12. Juni, am 19. Juni und am 26. Juni treffen sich alle Interessierten um 19 Uhr in Badehose oder –anzug am Sprungbecken des Nordbads. Wer hat, sollte eigene Flossen, Maske und Schnorchel mitbringen, ansonsten wird aber auch ein Ausrüstungspool vom Verein vorhanden sein. Um eine kurze formlose Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Die drei Probetrainings sind kostenlos, wer danach entscheidet, dabei zu bleiben, muss natürlich Vereinsmitglied werden und wird schon in der kommenden Saison Liga-Spiele bestreiten können. Weitere Infos zum Unterwasserrugby im SV Westfalen: www.uwr.svwestfalen.de

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Unterwasserrugby-Trailer

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Weihnachtsfünfkampf 2014