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9:8 Auswärtssieg in Bochum – Siegtreffer in letzter Sekunde

Trainer Christoph van Bürk konnte erneut aus den Vollen schöpfen und sein aktuell bestes Team gegen die erfahrenen Bochumer ins Rennen schicken. Die Vorzeichen standen dennoch gar nicht so gut für die Westfalen, da die beiden ersten Partien in der zu spielenden Doppelrunde knapp an die Bochumer gingen. Nur Don Lumma fehlte und wurde durch Rückkehrer Klaus-Dieter Schaum ersetzt – der im weiteren Verlauf des Spiels noch eine besondere Rolle einnahm, sich nach dem Ausfall der elektronischen Zeitmessung für sein Team „opferte“ und vom Spielfeld an den Protokolltisch wanderte.
So stand fest, dass von Beginn an ein wahrer Abnutzungskampf in dem engen Becken auf unsere erste Mannschaft wartete. Beide Teams schenkten einander nichts und es entwickelte sich ein recht hartes wie hektisches Spiel, in dem die Bochumer etwas schneller und besser ihren Rhythmus fanden. Mit Ausnahme eines Treffers von Kapitän Sven Geburtig kam die Westfalen-Sieben relativ schnell ins Hintertreffen und musste zur ersten Viertelpause einen 4:1 Rückstand verbuchen.

Der Glaube an die eigene Stärke

Coach van Bürk stellte sein Team ein wenig um und gab kleine taktische Änderungen vor. Zudem herrschte nach zuletzt drei Siegen in Folge der nötige Glaube an die eigene Stärke vor und so kamen die Westfalen immer besser ins Spiel. Untermauert von Kampfgeist und Teamspirit, stand zur Halbzeit so nur noch ein 6:5 zugunsten der Bochumer auf dem Protokoll. Anfang des dritten Viertels war es dann so weit und erneut Kapitän Sven Geburtig netzte zum wichtigen 6:6 ein. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe in dem keines der beiden Teams klein bei gab. Bochum warf all seine Erfahrung in Waagschale, doch auf jeden weiteren Treffer hatten die Westfalen die passende Antwort parat. Beim Stand von 8:8 und noch 6 Sekunden auf der Uhr kam zum emotionalen Showdown. Trainer Christoph van Bürk behielt kühlen Kopf und nahm seine letzte Auszeit, was den Westfalen ermöglichte sich in der gegnerischen Hälfte in Position zu bringen.
Was nun folgte ist kaum in Worte zu fassen: Anpfiff des Schiedsrichtergespanns, ein hoher perfekter Pass von Kapitän Geburtig auf Center Tim Groß, der den Ball aus kurzer Distanz kompromisslos ins gegnerische Tor drückte. Grenzenloser Jubel! Ironischerweise war das 9:8 zugleich die erste Führung der Westfalen im gesamten Spiel. Ein emotional wie tabellarischer „Big Point“ für die Westfalen, die so den vierten Sieg in Folge einfahren konnten und erstmals auf den zum Aufstieg in die Verbandsliga NRW berechtigten 2. Tabellenplatz der Südwestfalenliga  vorrückten.

Team: Korthals, Groß (3), Behr, Schaum, Schwemmer, Adelt (1), Geburtig (3/C), Michelini, Wulf,
Moayad(1), Schalkau, Hamm, Bizzarri(1), van Bürk (Tr.)