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Finswimming-DM: Westfalen holen dreimal Gold und dreimal Silber

Michael Köster feiert zum ersten Mal Gold und Silber bei nationalen Titelkämpfen

Vor der traumhaften Kulisse der Talsperre Pöhl richtete der Tauchclub Nemo Plauen nach 2010, 2015 und 2016 zum vierten Mal die “German Finswimming Open Water Championships 2019” aus. 104 Sportler aus 18 Vereinen waren angereist um ihre Deutschen Meister zu ermitteln. Ein eingespieltes Helferteam lieferte eine perfekt durchorganisierte Veranstaltung.

Erfolgreiche Westfalen: Siegfried Lange, Paul Kluth, Michael Köster, Imke Rode, Heinz-Hubert Voss

Angenehme 18 Grad Wassertemperatur erwarteten die Schwimmer. Es war trotzdem ratsam einen Neoprenanzug zu tragen, denn am Vormittag war es sehr windig und nur 13 Grad warm. Ein 1000m Dreieckskurs, markiert durch große, gelbe Bojen, musste entweder zwei- oder sechsmal durchschwommen werden.

Michael Köster und Siegfried Lange konnten am Vormittag jeweils eine Silbermedaille in ihren Altersklassen über 2000m gewinnen. Heinz-Hubert Voss war für die Westfalen als ältester Teilnehmer am Start. Voss ist mittlerweile 79 Jahre alt und schwimmt in seiner Altersklasse gegen Sportler, die 65 Jahre und älter sind. So blieb ihm nur der undankbare vierte Platz.

Imke Rode konnte ihren Titel aus dem Jahr 2016 über die 2000m verteidigen. Vor einem Jahr schwammen unsere Finswimmer beim World Cup in Palma de Mallorca sehr erfolgreich und mussten die gleichzeitig stattfindenden nationalen Titelkämpfe leider auslassen.

Siegfried Lange und Michael Köster

Trainer Gerd Göldner war nach dem Vormittag schon sehr zufrieden mit seinem Team. Zeitnah nach den Wettbewerben konnten die Athleten schon mit Edelmetall dekoriert werden. Nach der Mittagspause verzogen sich auch die letzten Wolken vom Himmel. Bei strahlendem Sonnschein macht es wirklich unheimlich viel Spaß im Freigewässer zu schwimmen; auch wenn es dann 6000m sind.

Michael Köster hatte über 2000m schon seinen stärksten Konkurrenten aus Münster, Bastian Bach, deutlich abgehängt. Über 6000m ging er das Rennen taktisch an und blieb lange hinter Bach. Erst auf dem letzten Kilometer nahm er ihm dann 90 sec ab und belohnte sich mit dem ersten nationalen Titel seiner sportlichen Karriere.

Imke Rode hatte leider über die 6000 m keine Konkurrenz in ihrer Altersklasse. Es ist dann auch schwer sich zu motivieren. Trotzdem freute sich die Sportlerin über ihre nationalen Titel Nr. 57 und 58!

Imke Rode wurde bereits zum 58. Mal Deutsche Meisterin

Siegfried Lange belohnte sich über die lange Strecke nochmals mit einer Silbermedaille und war hochzufrieden mit sich und seiner Leistung.

In Plauen gab es 17 Wettbewerbe im Masterbereich. Davon gingen allein 11 Goldmedaillen nach NRW. Die Vereine aus Dortmund, Mülheim, Münster und Delbrück haben wieder einmal die nationalen Titelkämpfe geprägt. Alle Sportler waren hochzufrieden mit der Veranstaltung und würden gerne wieder ins schöne Vogtland reisen.

Finswimming Team NRW bei den German Finswimming Open Water Championships 2019