Siegfried Lange, Imke Rode, Heinz-Hubert Voss und Chris Daniel (v.l.) meisterten ihre Rennen im Albertkanal.

Siegfried Lange, Imke Rode, Heinz-Hubert Voss und Chris Daniel (v.l.) meisterten ihre Rennen im Albertkanal.

Drei Finswimmer vom SV Westfalen gewinnen ihre Altersklassen

Regelmäßig am 2. Sonntag im September wird der Albertkanal im belgischen Hasselt für das Langstreckenflossenschwimmen gesperrt.

34 Schwimmer aus Belgien, Holland, Frankreich und Deutschland nahmen die 4000m in Angriff. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll, da man vom Start aus die Wendetonne in 2 km Entfernung nicht sieht. Die Westfalen starteten in diesem Jahr mit 4 Schwimmern. Der letzte Wettkampf hatte im Juni stattgefunden, danach erfolgte die ferienbedingte Südbadschließung; da wusste keiner der Sportler, wo wer konditionell stand.

Weiterlesen: Anspruchsvolles Langstreckenschwimmen in Hasselt

Für Siegfried Lange, Michael Köster und Imke Rode (v.l.) hat sich das Schwitzen im Neoprenanzug gelohnt.

Für Siegfried Lange, Michael Köster und Imke Rode (v.l.) hat sich das Schwitzen im Neoprenanzug gelohnt.

Beim Finswimming World Cup der Masters haben Imke Rode und Siegfried Lange die einzigen Medaillen für Deutschland geholt. Die Finswimmer des SV Westfalen Dortmund schwammen in Palma de Mallorca über 3000 Meter zu Silber und Bronze. Teamkollege Michael Köster belegte Platz 9.

Palma de Mallorca war der Austragungsort des 5. World Cup der Masters im Finswimming (Flossenschwimmen). Über 200 der weltbesten Altersklassensportler aus 14 Nationen waren angereist, um entweder im wunderschönen Piscina San Hugo die Hallenwettbewerbe auszutragen oder in einer kleinen Bucht in El Arenal die 3000 Meter im offenen Wasser zu absolvieren. Frankreich, Italien und Japan stellten das größte Teilnehmerfeld. Aber auch Sportler aus Neuseeland, Kolumbien oder Argentinien waren angereist. Aus NRW waren drei Sportler aus Mülheim am Start und aus Dortmund die drei Langstreckenspezialisten Imke Rode, Michael Köster und Siegfried Lange.

Weiterlesen: Silber und Bronze für Rode und Lange in Palma de Mallorca

Heinz-Hubert Voss (l.) holte sich als ältester Teilnehmer die Bronzemedaille

Heinz-Hubert Voss (l.) holte sich als ältester Teilnehmer die Bronzemedaille

Der Westfale Heinz-Hubert Voss startete bei den diesjährigen Deutschen Finswimming Meisterschaften im Freigewässer als ältester Teilnehmer über die 2000 Meter. Er setzte sich in der Regattastrecke am Beetzsee in Brandenburg gegenüber jüngeren Teilnehmer durch und gewann hinter Roman Zouhar vom DUC Darmstadt und Lothar Dunkel vom TSC Münster die Bronzemedaille. Bei den Meisterschaften vom 9. bis 10. Juni 2018 heizte die 33 Grad Außentemperatur auch das Wasser auf, was zu widrigen Bedingungen führte. Die Mannschaftsleitung lobte Voss Einsatzwillen.

Imke Rode und Chris Daniel bewältigten im Fühlinger See erfolgreich sechs Kilometer Schwimmen bei hohen Temperaturen.

Imke Rode und Chris Daniel bewältigten im Fühlinger See erfolgreich das Langstrecken-Schwimmen bei hohen Temperaturen.

Imke Rode war beim „SwimRun“ im Fühlinger See in Köln die erste aller Flossenschwimmer, die sich im Zielbereich die Flossen ausziehen durfte. Sie startete über sechs Kilometer und lag die ersten vier Kilometer ohne Sichtkontakt hinter dem Mülheimer Stefan Freund. Heiße Temperaturen forderten die Sportler heraus.

Weiterlesen: Rode gewinnt das Sechs-Kilometer-Rennen im Fühlinger See

Heinz Hubert Voss und Chris Daniel schwammen durch den kalten Möhnesee.

Hubert Voss und Chris Daniel schwammen durch den kalten Möhnesee.

Die Finswimmer des SV Westfalen haben die Freiwassersaison eröffnet. Am 1. Mai schwammen sie beim traditionellen Hans-Fahrenhorst-Schwimmen 1500 Meter im Möhnesee. Die Temperaturen von sechs Grad in der Luft und 14 Grad im Wasser verlangten von den Langstrecken-Schwimmern erhöhte Disziplin.

Weiterlesen: Bei sechs Grad Außentemperatur durch die Möhne

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