Imke Rode und Chris Daniel bewältigten im Fühlinger See erfolgreich sechs Kilometer Schwimmen bei hohen Temperaturen.

Imke Rode und Chris Daniel bewältigten im Fühlinger See erfolgreich das Langstrecken-Schwimmen bei hohen Temperaturen.

Imke Rode war beim „SwimRun“ im Fühlinger See in Köln die erste aller Flossenschwimmer, die sich im Zielbereich die Flossen ausziehen durfte. Sie startete über sechs Kilometer und lag die ersten vier Kilometer ohne Sichtkontakt hinter dem Mülheimer Stefan Freund. Heiße Temperaturen forderten die Sportler heraus.

Imke Rode hatte sich für ihren ersten Wettkampf der Saison nur vorgenommen, locker zu schwimmen und es am Anfang langsam angehen zu lassen. Bei solch hohen Temperaturen gerät man sonst leicht außer Atem. Chris Daniel, unser Neuzugang bei den Flossis, hatte sich zum Ziel gesetzt, anzukommen und Spaß zu haben.

Nach 6km im Wasser streifte Rode als erste Schwimmerin die Monoflosse von den Füßen und musste noch die kleine "Laufstrecke" von 150m durch das Zieltor bewältigen. " Das ist so schwierig," stöhnte sie," erst 6km die Flosse an den Füßen und dann noch Laufen...."

Mit ihrer Zeit von 1:23:39 war die Dortmunderin aber hoch zufrieden.

Chris Daniel meisterte sein Debüt auf der Langdistanz bravourös. Obwohl er nur ankommen wollte, schaffte er es sofort aufs Treppchen bei den Herren. Platz 2 in 1:35:41 war seine Endzeit. " Ich werde im nächsten Jahr wiederkommen", verkündete er glücklich und erleichtert bei der Siegerehrung.

Über den „SwimRun“:

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand zum zehnten Mal auf der Regattastrecke im Fühlinger See in Köln der "SwimRun" statt. Ca. 500 Sportler aus 13 Nationen bewältigten die verschiedenen Distanzen bestehend aus einer Schwimm- und einer Laufstrecke.  Die Langdistanz umfasste 4km Schwimmen und anschließend 21 km Laufen.

Sehr beliebt ist die sog. Volksdistanz über 1000m Schwimmen und 7km Laufen.

Immer größer wird das Teilnehmerfeld bei den reinen Langstreckemschwimmern. Bei sehr angenehmen 24 Grad Wassertemperatur war es schon fast zu warm für den Neoprenanzug. Insgesamt 130 Schwimmer wollten die 6 oder 12 km absolvieren, entweder ausgerüstet mit Flossen, Maske und Schnorchel oder als Barfußschwimmer.

Leider gab es bei der Wettkampfbesprechung einige Missverständnisse. So wusste am Anfang kaum einer der Langdistanzler auf welcher Bahn er denn starten sollte.

Dadurch, dass im Endeffekt alle Schwimmer auf einer Bahn starteten kam es zum erwarteten Chaos an der ersten Wendeboje nach 1000m. Die Langstreckenschwimmer durften erst hier auf ihre eigenen Bahnen wechseln. Da hatte jeder Mühe erst einmal seine richtige Wendeboje zu finden und ein paar Meter doppelt geschwommen.

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