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Seit Jahren haben wir das Gefühl, dass wir sehr viele Mitglieder, vor allem Kinder, nur für kurze Zeit in unserem Verein halten können. Ob dieses Gefühl stimmt haben wir nun einmal anhand von Zahlen aus dem Jahr 2013 analysiert. Dazu haben wir die Daten aus der Bestandserhebung des Landessportbundes NRW herangezogen. Um einen Vergleich zu haben, haben wir alle Sportvereine 

  • des Landessportbundes NRW, 
  • des Stadtsportbundes Dortmund (um eventuelle regionale Besonderheiten zu erkennen), 
  • des Schwimmverbandes NRW, 
  • Kreisverbandes Schwimmen Dortmund und
  • unseren eigenen Verein 

in die Analyse mit einbezogen. Das Ergebnis wird in der Grafik dargestellt.

 

Auffällig ist, dass Kinder im Alter zwischen sieben und vierzehn Jahren im Schwimmsport stärker in Vereinen organisiert sind als in anderen Sportarten. Weiterhin fällt auf, dass alle Vereine ein Problem damit haben, diese Kinder über das Alter der Pubertät hinaus an den Verein binden zu können. Mit konkreten Rückschlüssen muss an dieser Stelle allerdings vorsichtig umgegangen werden, da die Altersgruppen nicht in gleich große Abschnitte eingeteilt sind.

Was bedeutet die Auswertung für den SV Westfalen im Konkreten.

Viele Kinder kommen in jungen Jahren mit dem Vereinsport über das Schwimmen in Kontakt. Nach der Schwimmausbildung schaffen wir es allerdings nicht, das vorhanden Potential dauerhaft an den Verein zu binden. Nach der erfolgreichen Schwimmausbildung besteht bei uns zur Zeit nur der Weg in die Wettkampfmannschaft zu wechseln. Im Vereinssport, so wir wie ihn zur Zeit betreiben, ist es natürlich erstrebenswert, talentierten Nachwuchs zu entdecken und aufzubauen. 

Die Anzahl der Talente und insbesondere derjenigen, die sich nach der Schwimmausbildung weiterhin den Schwimmsport fortführen wollen, sinkt dramatisch.

Woran liegt das?

Wie oben ausgeführt, konzentrieren wir uns auf die Gewinnung von Nachwuchs für unsere Wettkampfmannschaft und vergessen dabei attraktive Angebote für Jugendliche zu gestalten. Nach der Schwimmausbildung kommt in der Regel ein großes Loch, was erst wieder gefüllt wird, wenn ein gewisses Alter erreicht ist. Dann werden die verschiedensten Fitnesskurse, Präventions- und Rehakurse angeboten. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Angebote, die Jugendliche ansprechen, die nicht nur “Kacheln zählen” wollen, finden sich in reinen Schwimmvereinen, so wie unserem Verein, selten.

Was unterscheidet den SV Westfalen?

Wir im SV Westfalen versuchen genau die Lücke ab 15 bis 40 Jahren durch neue Angebote zu füllen. Wir bieten mit

  • Wasserball, 
  • Finswimming, 
  • Unterwasserhockey (gerade im Aufbau befindlich) und 
  • (ab Sommer 2014) Unterwasserrugby 

den frisch ausgebildeten Schwimmern Perspektiven im Wassersport. 

Über eine Kooperation im Rahmen der “Offenen Ganztags-Schule” (OGS) versuchen wir Kindern den Spaß am Wasser zu vermitteln und dabei spielerisch das Interesse am Wasserball zu wecken. Uns fehlen im Augenblick allerdings Wasserzeiten und Trainer, um hier ein effektives Jugendtraining aufzubauen. Hier kooperieren wir mit den anderen Wasserball betreibenden Vereinen in Dortmund.

In der Abteilung Finswimming konnten wir eine junge, engagierte Dame gewinnen, die mit Eifer und Freude den Nachwuchs fördert.

Ab Sommer werden Unterwasserrugbyspieler in unseren Verein wechseln. Ein Grund sich dem SV Westfalen anzuschließen ist, durch eine verstärkte Jugendarbeit Nachwuchs die Mannschaft weiter zu entwickeln. Genau hier ist mit unserem großen Potential an gut ausgebildeten Schwimmern die ideale Grundlage. 

Um das Angebot abzurunden gründen wir gerade eine Unterwasserhockey-Abteilung. Hiermit soll eine Alternative zum eher turbulenten Unterwasserrugby und dem eher ruhigen Finswimming geschaffen werden. Zu den Fortschritten der Gründung werden wir  in der Rubrik Unterwasserhockey berichten.

 

 
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