Und auch am letzten Tag der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin zeigte sich Sharon Dohms von ihrer besten Seite. Eigentlich waren die 200 Meter Brustschwimmen nur eine Nebenstrecke, weil im Vorfeld dafür ein paar Trainingseinheiten fehlten. Dennoch schonte sich Sharon nicht und schwamm in 2:33,62 Minuten eine ganz starke neue Bestzeit. Immerhin verbesserte sie ihre Bestleistung gleich um etwas über vier Sekunden. Umso überraschter war Sharon mit der Zeit und auch mit der erneuten Qualifikation für das B-Finale.

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Am dritten Tag der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften standen für Sharon die 50 Meter Brustschwimmen auf dem Plan. Im Vorlauf schwamm sie in 32,57 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Dies bedeutete Platz 16 und damit noch einen Platz im B-Finale.

Etwas überraschend war Sharon damit schnellste Dortmunderin über diese Strecke und die Trainer der SG Dortmund schenkten ihr das Vertrauen und gaben ihr den Startplatz in der 4x 50 Meter Lagenstaffel. Hoch motiviert ging sie zusammen mit Kim Kristin Krüger, Kira Konopik und Kerstin Lange an den Start. Und nach dem Jubel über die vermeintliche Silbermedaille folgte die Ernüchterung: die Staffel wurde disqualifiziert, ausgerechnet durch einen Frühstart von Sharon. Vielleicht war der Druck nun auch für drei weitere Schwimmerinnen verantwortlich zu sein zu hoch, oder es fehlte einfach die Möglichkeit die Staffelwechsel vorab zu üben. "Ich ärgere mich so unglaublich" meinte Sharon kurz nach dem Start und fügte hinzu: "meine Motivation ist jetzt auch ziemlich geschrumpft". 

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